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Ein Euro für Eine Welt

unter diesem Titel haben die Religionslehrkräfte ein Spendenaktion ins Leben gerufen:

Schülerinnen und Schüler spenden einmal im Monat einen Euro und finanzieren dadurch eine Kindergartenspeisung in Munyu (Kenia).

https://www.munyu.de/mitmachen-spenden/unsere-unterstuetzer/ 

Organisiert wird dieses "feeding programme" vom Verein Hilfe zur Selbsthilfe Munyu/Kenia e.V.


Besuch aus Munyu-Kenia – am NKG

Einer der Höhepunkte am NKG im Schuljahr 2019/20 war die Begegnung am unserer Schulfamilie mit zwei Lehrern des Kinder-Hilfs-Projekts „Munyu“ in Kenia. Die beiden Pädagogen, Schulleiter Peter Syanda und Moses Muchiri, Lehrer in den „sheltered workshops“,  kamen im Rahmen eines dreiwöchigen Deutschlandbesuchs am 4. Dezember an das NKG, um bei dem wöchentlichen Kuchenverkauf zugunsten des „feeding programme“ für die Kinder in Munyu und Athi unsere Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

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Natürlich ging es in diesen Pausen turbulent zu. Die Weißenhorner Jungen und Mädchen kamen mit den Gästen aus Munyu, die von Frau Döring, einer der Vorsitzenden des Munyu-Vereins, begleitet wurden, ins Gespräch. Direktor Lantenhammer und Werner Pistracher, Lehrer für Englisch und Religion, begrüßten die Gäste und führten sie durch das Schulhaus. Zwischen den Pausen kamen die Lehrer aus Kenia in den Religionsunterricht der Klasse 9c/d und die Schüler konnten eine Stunde lang Fragen zum Leben in Munyu und zu den Aktivitäten der Schulen und Werkstätten dort stellen. Hier konnten die Schüler ihre Englischkenntnisse praktisch testen. Der lebhafte Austausch intensivierte den seit vielen Jahren bestehenden Kontakt zwischen dem NKG und Munyu.

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Seit 14 Jahren spenden die Schülerinnen und Schüler des NKG regelmäßig für das kenianische Projekt, sodass inzwischen weit über 50000 Euro zusammenkamen. Die Religionslehrer der Schule sind die Organisatoren der langjährigen, nachhaltigen Initiative. Sie motivieren die Schüler alle zwei Monate zu Spenden, Kuchenbacken und Kuchenverkauf und weiteren Aktionen verschiedenster Art. Am erfolgreichsten war in den letzten Jahren der Kaffee- und Kuchenverkauf beim Schulfest, der immer mehr als 1000 Euro Gewinn für Munyu brachte. Jetzt – in Coronazeiten – überlegen die Relilehrer, wie sie künftig den kenianischen Freunden helfen können, da in Kenia die Schulen schon lange geschlossen sind und vor Januar keinesfalls wieder geöffnet werden.

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Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler tragen die Munyu-Aktivitäten seit Jahren mit und werden wohl auch künftig ihre Unterstützung den Kinder in Munyu zusagen. Wir sagen dafür ein herzliches Vergelt‘s Gott!

Für die Religionsfachschaften

Inge Völkl


NKG-Abiturjahrgang 2019 spendet 1.500 Euro an den Munyu-Verein

Der Schule etwas zurückgeben

Unter diesem Motto spendete der Abiturjahrgang 2019 des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums knapp 4.100 Euro an verschiedene Schulvereinigungen wie den Elternbeirat, sowie an den Verein Hilfe zur Selbsthilfe Munyu/Kenia e.V..

Da beim Selbsthilfeverein aufgrund der Corona-Pandemie einige Spenden weggebrochen sind, kommt die Unterstützung in Höhe von 1.500 Euro gerade zur richtigen Zeit. Für Vorstandsmitglied Margit Döring sei es zudem keine Selbstverständlichkeit, dass ehemalige Schülerinnen und Schüler nach dem Abitur an die Schule oder den Munyu-Verein zurückdenken und ihnen die Überschüsse aus der Abiturkasse spenden.

Das Geld hatte der Abiturjahrgang während der beiden Jahre Oberstufe bei verschiedenen Aktionen wie Veranstaltungen, Kuchenverkäufen oder einem Stand auf dem Weißenhorner Nikolausmarkt gesammelt, um unter anderem den Abiturball zu finanzieren. Am Ende verzeichneten sie ein Plus von über 4.100 Euro.

Dieses Geld kommt jetzt den Schülerinnen und Schülern in Weißenhorn und in Kenia zugute.  Vielen Dank für die großzügige Unterstützung!

Corona in Kenia 

Nun steht es fest: sämtliche Schulen in Kenia dürfen frühestens im Januar 2021 wieder öffnen. Und auch das nur, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt. Das aktuelle Schuljahr wird komplett annulliert, alle Schülerinnen und Schüler müssen das Jahr wiederholen. Die Kinder sind zu Hause und langweilen sich, weil sie keine Aufgaben bekommen.

An den beiden Schulen in Munyu und Athi, die der Munyu Verein unterstützt ist dies anders. Die Lehrer erhalten immerhin die Hälfte ihres Gehalts. Die Unterstützung ist an die Zusage gebunden, dass sie den Kontakt zu den Familien halten und die Schüler Unterrichtsmaterial oder „Hausaufgaben“ bekommen.

Schulleiterin Esther Mwangi berichtet, dass die Lehrer motiviert in whatsapp Gruppen arbeiten und die Schüler über die Handys der Eltern mit Schulaufgaben versorgen. Von Elternseite wird berichtet, dass die Versorgung mit Aufgaben funktioniert und eine wichtige Hilfe für die Familien darstellt. Die Materialien werden sogar an Nachbarskinder weitergegeben, die selbst keine bekommen.

Weitere Infos unter: https://www.munyu.de/mitmachen-spenden/unsere-unterstuetzer/

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Spendenübergabe am NKG (v.l.n.r. Margit Döring, David Neuhäusler, David Werner, Schulleiter Gerhard Lantenhammer)


3000 Euro für das Munyu-Projekt

Mit einer tollen Überraschung für die Fachschaften evangelische und katholische Religionslehre startete das Schuljahr 2018/19. Unsere letztjährigen Abiturientinnen und Abiturienten haben beschlossen den finanziellen Überschuss ihrer Abiturfeierlichkeiten in Höhe von 3000 Euro für das Munyu-Projekt „Ein Euro für Eine Welt“ zu spenden. Dadurch drücken sie nochmals in großartiger Weise ihre enge Verbundenheit zu unserer Schule und dem langjährigen Projekt der Religionslehrer aus. Herzlichen Dank dafür!

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Inzwischen fand an unserer Schule die feierliche Spendenübergabe durch zwei unserer ehemaligen Schüler an Vertreter des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe: Munyu/Kenia e.V.“ statt. Alle Anwesenden waren voll des Lobes über dieses großzügige Abschiedsgeschenk der ehemaligen Q12, was auch in Zeitungsartikeln der Neu-Ulmer Zeitung und der Südwestpresse gewürdigt wurde.